Fliegender Wechsel: Verteidigung gegen die dunklen Künste in Hogwarts

Magische Bedrohungen abwehren, Irrwichte bezwingen und sich vor fiesen Vampiren schützen – all das und noch viel mehr ist in diesem Unterrichtsfach an der Tagesordnung. Richtig, die Rede ist natürlich von »Verteidigung gegen die dunklen Künste«. Seit dem ersten Schuljahr ein Pflichtfach für Harry, hat es innerhalb seiner sieben Schuljahre so einige Überraschungen und Lehrerwechsel bereitgehalten. Gerade als Lehrer in diesem Fach hat man es in Hogwarts nicht leicht. Nicht umsonst wird in der magischen Welt gemunkelt, dass der Posten verflucht sei. 

Uns Potterheads sind alle sieben Lehrer:innen natürlich noch lebhaft im Gedächtnis. Aber eine kleine Auffrischung schadet ja bekanntlich nie. Also viel Spaß beim Lesen und Zurückerinnern.

Der Nervöse – Prof. Quirinus Quirrell

Harrys erste Begegnung mit dem Fach »Verteidigung gegen die dunklen Künste« findet direkt im ersten Schuljahr statt und wird von dem augenscheinlich nervösen und fahrigen Prof. Quirrell begleitet. Er stottert und wirkt unsicher, hat jedoch immer noch einiges auf dem Kasten. Sein Markenzeichen ist sein purpurroter Turban, von dem ein unangenehmer Geruch ausgeht. Was es damit auf sich hat, erfährt Harry gegen Ende des ersten Schuljahres: Prof. Quirrell teilt sich seinen Körper mit Lord Voldemort. Im Kampf gegen Harry wird Prof. Quirrells Körper ein irreparabler Schaden zugefügt, an dem er letztendlich auch verstirbt.

Der Selbstgefällige – Prof. Gilderoy Lockhart

Als vollkommen inkompetent erweist sich der Lehrer in Harrys zweitem Schuljahr: Gilderoy Lockhart. Als äußerst gutaussehender Schriftsteller hat er vor seiner Anstellung in Hogwarts zahlreiche Bücher über seine Heldentaten verfasst. Dass dahinter allerdings nicht viel steckt, stellt sich bereits in der ersten Unterrichtsstunde heraus. Wenig verwunderlich ist dementsprechend Lockharts Eingeständnis, dass seine Geschichten lediglich von anderen Zauberern und Hexen gestohlen sind. Sein Versuch, die Wahrheit zu vertuschen, geht jedoch gründlich schief. Als er Harrys und Rons Gedächtnis löschen will, löscht er stattdessen versehentlich sein eigenes. Blöd gelaufen.

Der Werwolf – Prof. Remus Lupin

Einer der beliebtesten Lehrer im Fach »Verteidigung gegen die dunklen Künste« während Harrys Schuljahren ist Prof. Lupin. Als Lehrer im dritten Schuljahr versteht er es, seine Schüler:innen für den Unterricht zu begeistern. Sein größtes Geheimnis ist die Tatsache, dass er sich in jeder Vollmondnacht in einen Werwolf verwandelt. Das ist es auch, was ihm letztendlich hinsichtlich seiner Karriere in Hogwarts zum Verhängnis wird. Als durch Severus Snape öffentlich bekannt wird, dass Prof. Lupin ein Werwolf ist, verlässt dieser freiwillig die Schule.

Der Verwandelte – Prof. Alastor Moody

Neues Schuljahr – neues Glück. Getreu diesem Motto folgt Prof. Moody in Harrys viertem Schuljahr als neuer Lehrer in VggdK. Als ehemaliger Auror hat er selbst bereits jahrzehntelang gegen Anhänger:innen der schwarzen Magie gekämpft und ist dementsprechend kompetent. Er bringt seinen Schüler:innen sogar die Anwendung unverzeihlicher Flüche bei. Am Ende des Schuljahres stellt sich heraus, dass es sich jedoch nicht um den echten Mad-Eye-Moody handelt. Stattdessen hat sich der Todesser Bartemius Crouch jr. mithilfe des Vielsaft-Tranks in Moody verwandelt und diesen das ganze Schuljahr über gefangen gehalten.

Die Verhöhnte – Dolores Umbridge

Als nächstes folgt im fünften Schuljahr erstmals eine Frau: Dolores Umbridge. Vom Zaubereiministerium gestellt, da Dumbledore die Stelle nicht selbst besetzen kann, hat sie von Anfang an einen sehr schlechten Start in Hogwarts. Sie ist eine furchtbar schlechte Lehrerin, die den Schüler:innen nichts handfestes vermittelt. Ihr Ziel: keiner soll etwas lernen, was dem Zaubereiministerium gefährlich werden könnte. Im Laufe des Schuljahres versucht sie, Hogwarts unter ihre Kontrolle zu bringen, scheitert jedoch kläglich daran. Dementsprechend endet ihre Zeit als Lehrerin damit, dass sie Hogwarts freiwillig unter dem Hohn und Spott der Schüler:innen und Lehrer:innen verlässt.

Der Altbekannte – Prof. Severus Snape

Nachdem Prof. Dumbledore Severus Snape jahrelang den Posten als Lehrer im Fach »Verteidigung gegen die dunklen Künste« verweigert, bekommt Prof. Snape diesen in Harrys sechstem Schuljahr letztendlich doch. Damit erlangt der ehemalige Lehrer des Faches »Zaubertränke« nun endlich seine heißbegehrte Stelle. Die Freude ist jedoch auch bei ihm nur von kurzer Dauer. Nachdem Prof. Snape Dumbledore mit dem Todesfluch Avada Kedavra tötet, wird er von dem neuen Todesser-Regime zu Dumbledores Nachfolger ernannt. Womit die Stelle an die nächste Person übergeht.

Der Todesser – Amycus Carrow

Damit kommen wir zum letzten Lehrer in dieser langen Reihe: Amycus Carrow. In Band 7 steht alles unter dem Zeichen des neuen Todesser-Regimes – wobei zu erwähnen ist, dass Harry, Ron und Hermine dieses Jahr nicht in Hogwarts verbringen. Im Zuge dessen wird das Fach in »Dunkle Künste« umbenannt. Es wird nun von dem Todesser Amycus Carrow unterrichtet, der gleichzeitig der neue stellvertretende Schulleiter von Hogwarts wird. Er beschränkt sich nicht mehr auf die Verteidigung gegen die dunklen Künste, sondern forciert auch die Anwendung schwarzer Magie im Unterricht. Ebenso widmet er sich gemeinsam mit seiner Schwester der Bestrafung von Schüler:innen. Ein wirklich dunkles Kapitel in der Geschichte des Faches.

 

An dieser Stelle endet unser wilder Ritt durch die lange Reihe der Lehrer:innen im Fach »Verteidigung gegen die dunklen Künste« in Harrys sieben Schuljahren. Welche Lehrer:innen sind euch am meisten im Gedächtnis geblieben?

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