Harry Potter und der Spuk in Hogwarts

Harry Potter Halloween Grusel

Die kalte Jahreszeit hat inzwischen auch uns Potterheads voll im Griff und wir nähern uns mit großen Schritten dem Feiertag der Schaurigkeiten: Halloween. Hand aufs Herz: Gruselige Begebenheiten sind nicht das Erste, was uns im Zusammenhang mit der magischen Welt von Harry einfällt. Dennoch gibt es einige beängstigende Momente in den Büchern, bei denen sich uns immer wieder die Nackenhaare aufstellen. In unserem Blogbeitrag präsentieren wir Euch unsere 5 gruseligsten Momente aus Harrys sieben Schuljahren. Macht euch gefasst auf jede Menge Schrecken und Gänsehaut.

1. Harrys erster Besuch in der verbotenen Abteilung

Erinnert ihr Euch noch an Harrys erstes Weihnachten in Hogwarts? Harry hat den Tarnumhang seines Vaters bekommen und will herausfinden, was es mit Nicolas Flamel auf sich hat. Deshalb schleicht er sich nachts vollkommen allein, aber geschützt durch den Tarnumhang, in die verbotene Abteilung der Bibliothek. Dort geistert er durch die dunklen Flure, hört das nächtliche Flüstern der Bücher und stößt bei seiner Suche auf ein Buch, das durchdringend schreit. Gänsehaut garantiert.

»Die Laterne schien in der Luft zu schweben, und obwohl Harry spürte, dass er sie in der Hand trug, ließ ihm der Anblick Schauer über den Rücken laufen.«, HP 1, S. 224

2. Professor Quirrells Turban

Der schockierendste Moment im ersten Schuljahr? Wenn herauskommt, dass der arme stotternde Professor Quirrell gar nicht so unschuldig ist. Ein auffälliger Turban, ein komischer Geruch und eine Stimme aus dem Nichts ergeben am Ende eine grausame Erkenntnis: Professor Quirrell und Lord Voldemort teilen sich die ganze Zeit über einen Körper.

»Wo eigentlich Quirrells Hinterkopf hätte sein sollen, war ein Gesicht, das schrecklichste Gesicht, das Harry jemals gesehen hatte. Es war kreideweiß mit stierenden roten Augen und, einer Schlange gleich, Schlitzen als Nasenlöchern.«, HP 1, S. 318

3. Der Kuss der Dementoren

Dementoren: magische Wesen aus denen Albträume gemacht sind. Insbesondere ihr »Kuss« wird in der gesamten magischen Welt mehr gefürchtet als der Tod. Mit seinem Kuss entzieht ein Dementor seinem Opfer die Seele. Harry begegnet Dementoren in seiner Schulzeit mehrfach. Besonders entsetzlich ist der Moment im dritten Schuljahr, als Dementoren Harry und Hermine umzingeln. Harry versucht verzweifelt einen Patronus zu beschwören, während ihn ein Dementor mit nasskalten Händen umklammert und ihm mit seinem unförmigen, röchelnden Schlund immer näher und näher kommt. Erst im letzten Moment wird er vor dem fatalen »Dementorkuss« gerettet. Nicht auszudenken, wenn die Hilfe zu spät gekommen wäre.

»Eine Hand lugte unter dem Umhang hervor und es war eine glitzernd graue, schleimige, verschorfte Hand, wie etwas Totes, das im Wasser verwest war…«, HP 3, S. 89

4. Voldemorts Auferstehung

Was sich über die ersten drei Schuljahre hinweg aufbaut, wird letztendlich beim »Trimagischen Turnier« im vierten Schuljahr vollendet. Es stellt sich heraus, dass der Pokal des »Trimagischen Turniers« ein Portschlüssel ist, der Harry und Cedric Diggory zu einem Friedhof transportiert. Dort wird Cedric getötet und Harry Zuschauer eines grausigen Schauspiels. In einem gruseligen Ritual, durchgeführt von Wurmschwanz, gewinnt Lord Voldemort seine menschliche Gestalt zurück. Nur knapp kann Harry dem anschließenden Duell auf Leben und Tod gegen Voldemort entkommen. Was bleibt, ist die Erkenntnis: Der dunkle Lord ist zurück und nichts wird mehr so sein, wie es vorher war.

»Doch dann – und eine eisige Woge des Grauens überkam ihn -, dann sah er durch den Nebel hindurch, wie der dunkle Umriss eines Mannes, groß und dürr wie ein Skelett, langsam aus dem Inneren des Kessels aufstieg.«, HP 4, S. 672

5. Begegnung mit Bathilda Bagshot

Eine der bekanntesten Historikerinnen der magischen Welt und Autorin des Klassikers »Geschichte der Zauberei« ist Bathilda Bagshot. Sie lebt bis zu ihrem Tod in »Godric’s Hollow«. Und wo wir gerade von ihrem Tod sprechen: ob sie eines natürlichen Todes starb oder ob nachgeholfen wurde, ist bis heute unklar. Fest steht nur, als Harry und Hermine ihr begegnen, wirkt sie noch äußerst lebendig. Dass Bathilda tatsächlich schon tot ist, bemerken Harry und Hermine erst, nachdem sie schon einige Minuten lang mit ihr gesprochen haben. Doch es wird noch schlimmer: Harry muss letztendlich feststellen, dass Lord Voldemorts Schlange Nagini Besitz von Bathildas totem Körper ergriffen hat. Wie gruselig!

»… Grauen lähmte ihn, als er den alten Körper zusammenbrechen sah und die große Schlange dort herausquoll, wo gerade noch Bathildas Hals gewesen war.«, HP 7, S. 349

Schaurige Momente, oder? Nicht nur für zarte Gemüter gilt: Das ist der Stoff, aus dem Albträume gemacht sind. Was sind Eure gruseligsten Momente aus den Büchern?

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