Quidditch in Hogwarts – Eine Chronologie

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Quidditch ist der beliebteste Sport in der Welt der Zauberer und Hexen. Das weiß nicht nur jede*r Potterhead, sondern ist dank des Standardwerks »Quidditch im Wandel der Zeiten« auch jedem*r in der magischen und nichtmagischen Welt bekannt. In ein paar Tagen erscheint die prächtige Schmuckausgabe dieses Buches und wird überall im Handel erhältlich sein. Unserer Meinung nach der perfekte Zeitpunkt, um einen neugierigen Blick auf Harrys große Quidditch-Momente zu werfen.

Der jüngste Sucher des Jahrhunderts

Harrys Leidenschaft für das Besenfliegen im Allgemeinen, und Quidditch im Besonderen, beginnt direkt im ersten Schuljahr in Hogwarts. Wer erinnert sich nicht an die legendäre erste Flugstunde mit Madame Hooch? Das Ergebnis: Professor McGonagall erkennt Harrys Naturtalent für das Fliegen und vermittelt ihn an Oliver Wood, der zu dem Zeitpunkt Kapitän der Gryffindor-Quidditchmannschaft war. Damit wird Harry als Erstklässler zum jüngsten Sucher des Gryffindor-Quidditch Teams, was normalerweise so gar nicht stattfindet. Allein das ist schon eine Besonderheit, aber es wird noch besser. Obwohl Erstklässler*innen eigentlich ausdrücklich keinen eigenen Besen besitzen dürfen, schenkt Professor McGonagall Harry zum Einstand ins Gryffindor-Team einen »Nimbus 2000«. Mit diesem bestreitet er einige Quidditchspiele, bis der »Nimbus« während eines Spiels gegen Hufflepuff an einem grauen Novembertag im 3. Schuljahr unter Extrembedingungen (Stichwort: Wetter und Dementoren) von der »Peitschenden Weide« zu Kleinholz verarbeitet wird. Sein neuer Besen wird der »Feuerblitz«, den er im darauffolgenden Dezember als (zunächst) anonymes Weihnachtsgeschenk bekommt. Später stellt sich heraus, dass der Besen ein Geschenk von seinem Patenonkel Sirius war. Harrys erste Besen sind also nicht nur Spitzenmodelle ihrer Zeit, sondern haben beide einen hohen ideellen Wert.

8 Siege in 13 Spielen

Quidditch spielt im Laufe der Schuljahre immer eine große Rolle in Harrys Leben. Mit Ausnahme des vierten Schuljahres (»Trimagisches Turnier«) finden in jedem Jahr mehrere Quidditchspiele (innerhalb der Hogwarts Meisterschaft) statt. Im Klartext: In allen 7 Schuljahren sind es 13 Quidditchspiele, die in den Büchern Erwähnung finden, wovon Gryffindor 8 für sich entscheiden kann. Damit gewinnt Harry mit Gryffindor insgesamt dreimal den heiß begehrten Quidditch-Pokal. Bei den meisten Spielen ist Harry als Sucher beteiligt. In seinem 6. Schuljahr wird er sogar zum Mannschaftskapitän ernannt.

Quidditch außerhalb von Hogwarts

Die Liebe zu Quidditch begleitet Harry auch durch seine Sommerferien. So übt er beispielsweise mit Ron im Garten der Weasleys oder unterhält sich mit diesem über seine Lieblingsmannschaft »Die Chudley Cannons«. Das Großereignis schlechthin ist Harrys Besuch der Quidditch Weltmeisterschaft. In den Sommerferien vor Harrys viertem Schuljahr findet das Endspiel der 422. Quidditch-WM in England statt. Um genauer zu sein, in der Grafschaft Devon auf dem Dartmoor. Gemeinsam mit Hermine und einem Teil der Weasley-Familie sieht sich Harry das Spektakel ganz aus der Nähe an. Es spielen Irland gegen Bulgarien, wobei das irische Team mit 170:160 Punkten gewinnt. Was danach passiert, ist allen im Gedächtnis geblieben. Während der Feierlichkeiten zum Triumph Irlands kommt es zu einem beispiellosen Gewaltausbruch, bei dem zahlreiche Anhänger*innen Lord Voldemorts andere Mitglieder*innen der magischen Gemeinschaft angreifen und zahlreiche Muggel gefangen nehmen und foltern. Letztendlich erscheint das Dunkle Mal am Nachthimmel, welches zuletzt vor 14 Jahren gesichtet wurde. Die sich ausbreitende Panik führt zu zahlreichen Verletzten. Damit geht dieses Quidditch-Finale aus erschütternden Gründen in die Geschichte ein.

Ihr seht, das Leben Harrys und die Sportart Quidditch sind untrennbar miteinander verbunden. Wer also genauso Feuer und Flamme für Quidditch ist wie Harry, sollte unbedingt (mal wieder) einen Blick in (die alte oder neue Ausgabe) von »Quidditch im Wandel der Zeiten« werfen. Damit bleibt uns am Ende unserer kleinen Chronologie nur eins zu sagen: »Harry vor für Gryffindor.«

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